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Liebes Tagebuch XXVI.

Du hast es erfasst: Gestern war ich zu müde für einen Tagebucheintrag. Die Abschlussveranstaltung der FH für meinen CAS ging zwar komplett virtuell via Zoom über die Bühne, anstrengend war sie trotzdem. Bereits heute flatterte nun mein Zertifikat per Post zu mir nach Hause: Ich bin ab sofort zertifizierte Coaching-Praktikerin! Liebes Tagebuch, solltest du also je den Wunsch nach einem Coaching verspüren, ich bin ab sofort für dich da – selbst wenn das Coaching von Tagebüchern im CAS unverständlicherweise nicht wirklich thematisiert wurde. Nichtsdestotrotz schmiede ich bereits Pläne, wie ich als Coach am schnellsten reich werde – oder zumindest nicht aus der Übung komme.

Heute, Mittwoch, ist normalerweise mein freier Tag, aber, wie soll ich sagen, „normal“ ist ja schon lange nichts mehr. So habe ich auch heute paar Stunden gearbeitet. Abgesehen davon habe ich experimentell gekocht und gebacken – der Küchengott war mir dabei nur bedingt wohlgesonnen. Jedenfalls, ich habe heute:

  • später in den Tag gestartet als geplant – habe ich schon erwähnt, dass mich der Tag gestern wirklich geschlaucht hat?…
  • Brot mit sehr viel Honig gefrühstückt
  • Mit allen zur Zeit zulässigen Kommunikationsmitteln geschäftlich kommuniziert
  • Den Garten gewässert und mich dabei mit einem Riesenschwall Algen-Regenwasser vollspritzen lassen – ganz recht, der Gartenschlauch muckt schon wieder rum
  • Mich dazu beglückwünscht, dass ich wenigstens kein weisses T-Shirt trage
  • Allerlei Gartenbetrachtungen angestellt
  • Eine Maschine Wäsche gestartet – der Verbrauch an Putzlappen, Küchentüchern und Handtüchern ist momentan echt enorm
  • Ofengemüse mit Lachs und Feta zubereitet – oder auch: Das Joggingfreundin-Menue
  • Mich gefreut, bald wieder mit ihr joggen zu können
  • Beim Versuch, Tsatsiki herzustellen, folgende Erkenntnisse gewonnen: Pürierte Gurke ist gleich Gurkenwasser, pürierte Gurke mit Yoghurt ist gleich Gurken-Yoghurt-Wasser
  • Mit meinem Freund getafelt
  • Meine Bestrebungen, ihm das gesalzene Gurken-Yoghurt-Wasser als hippen Gesundheitsdrink aufzuschwatzen, scheitern sehen
  • Das gesalzene Gurken-Yoghurt-Wasser selbst getrunken
  • Es nach wenigen Schlucken schaudernd weggeschüttet
  • Angefangen, einen Apfel-Streusel-Quarkkuchen zu backen
  • Bevor ich das Ding in den Ofen schob festgestellt, dass ich vergessen hatte, die Eier in die Quarkmasse einzuarbeiten
  • Kurzerhand versucht, die Eier von Hand in die Quarkmasse unter den Streuseln einzuarbeiten
  • Dabei die Streusel leider in der Quarkmasse untergehen lassen
  • Den nicht ganz perfekten Kuchen in den Ofen geschoben
  • Saubere Wäsche vom Wäscheständer auf den Stubentisch verschoben
  • Mir überlegt, wie lange die Wäsche dort nun wohl liegen bleibt – 1 Tag? 2 Tage?…
  • Die nasse Wäsche aufgehängt
  • Den Kuchen aus dem Ofen geholt und mir dabei nur leichte Verbrennungen zugezogen
  • Es mir auf der Terrasse gemütlich gemacht und in den Nachthimmel geguckt

Bis morgen!

Dein Änni

 

Die Kamille wächst. Ob ich wohl bisschen zu viel Samen hingesät habe?…
Der Garten so. Die Trockenheit hat 1 Vorteil: Probleme mit Schnecken hatte ich bisher keine.
Die Radieschen und der Rucola gedeihen prächtig, der Spinat, äh, nicht so.
Trotz Trockenheit wuchert meine Mini-Wiese vor sich hin.
Dem Kräutergarten geht es auch gut. Allerdings wässere ich ja auch täglich (heute nicht nur den Garten, sondern auch mich).
Der zweite von den Toten auferstandene Blumenkistenbewohner. Ich hab auch hier keine Ahnung, was das mal war.
Ein typischer Foto-Crasher, diese Tulpe.
Auch der Nachwuchs scheint langsam zu keimen.
Coming soon: Meine Lieblingsrose.
Coming soon II: Pfingstrose.
Der Rasen ist und bleibt ein hoffnungsloser Fall. Das einzige, was hier ausgezeichnet wächst, ist dieses Pseudo-Bambus (weiss jemand, wie das wirklich heisst?)
Die treue Leserschaft erinnert sich vielleicht noch an das Cherrykose-Mini-Bäumchen, das mein Freund mal morgens um 4 im Internet bestellt hatte – jedenfalls, der buschige Baum rechts im Bild ist das, was daraus geworden ist, seit ich ihn vor 3 Jahren hier gepflanzt habe. Leider trägt er aber keine Früchte, er hat nicht mal richtig geblüht dieses Jahr.
Im Fall.
Das Rezept wurde mir auf Social Media empfohlen. Ich bin schon enorm gespannt!!
Das Rezept ist eigentlich ganz einfach, aber halt bisschen aufwändig.
Man beachte die schön parat gestellten Eier in der Tasse und den fertigen, aber eierlosen Kuchen. Tja nun.
Bye bye, Streusel.
Sieht trotz allem ganz nett aus, oder?

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