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Liebes Tagebuch XXIII.

Der heutige Tag stand im Zeichen des Bilder-Verschenk-Projekts. Nicht, dass ich dabei irgendwie weiter gekommen wäre – nach wie vor weiss ich nicht genau, wo ich die Bilder posten soll und wie ich vorgehen soll, falls 2 Personen sich das selbe Bild wünschen. Mein werter Freund hat mir schon mal diverse Links zu „Zufallsgeneratoren“ geschickt – was es nicht alles gibt im Internet. Jedenfalls, wie erwartet braucht schon alleine das Sortieren und Entscheiden, welche Bilder ich denn nun behalten und welche weggeben will, sehr viel Zeit, vom „Ausbessern“ bis hin zum „Upcyclen“ von missratenen Exemplaren ganz zu schweigen. Es fällt mir wirklich schwer, was wegzuschmeissen, und so verbrachte ich Stunden damit, einzelne Acrylbilder aufzumöbeln. Und sonst? Eigentlich nichts, liebes Tagebuch, ich hab heute echt den meisten Tag mit Farbe herumgekleckert. Dennoch will ich dir auch heute meine Liste an Aktivitäten aufzählen, ich hab:

  • verflixt lange geschlafen
  • Irgendwann meinen noch länger schlafenden Freund aus dem Bett gescheucht
  • Brotlos, wie wir nach wie vor sind, halt wieder ein Müesli gefrühstückt
  • Den Garten gewässert und zenmässig versucht, mich nicht über die Gartenbrause aufzuregen
  • Mich im Schneckentempo um meine Bilder gekümmert
  • Im Laufe des Tages schliesslich 16 Bilder zum Verschenken parat gelegt
  • 10 Bilder aussortiert, die ich behalten will
  • 4 weggeschmissen
  • 4 völlig missratene Acrylic Pouring Bilder auf Leinwänden zum Übermalen auf die Seite gelegt
  • Einen grossen Stapel mit weiteren Bildern zum Verschenken gebildet
  • Einen kleinen Stapel mit Bildern gemacht, die ich im Auftrag für paar Leute gemalt hab, bzw., die ich mal fertig stellen sollte
  • Einen Stapel mit Bildern gebildet, die ich vor langer Zeit gemalt hatte und die in unserer letzten Wohnung hingen – ihr Schicksal ist noch ungewiss, sie gefallen mir nämlich nicht mehr
  • Viele, viele Stunden an bestehenden Bildern herumgepinselt
  • Mit Schaudern an die riesigen Mappen gedacht, die noch im Büro stehen – dort sind all die Bilder auf Papier drin, ich wage nicht, mir auszumalen, wie viele es sind
  • Mich trotz allem darüber gefreut, dass vielleicht ein paar der aussortieren irgendwann in einer fremden Wohnung hängen und den neuen Besitzer*innen Freude bereiten
  • Mit eiserner Disziplin den Drang, einfach ein neues Bild anzufangen, unterdrückt – ernsthaft, ich will erst ausmisten, dann hab ich wieder Platz und bin geistig frei für neue Gemälde. Ich hab noch so viel Material, das ich ausprobieren will!!
  • Irgendwann Spaghetti mit Thunfischsauce und Rüeblisalat gekocht
  • Mich bei meinem Freund bedankt, dass er seit Tagen die Küche aufräumt und das Geschirr spült
  • Mit ihm ein frühes Znacht genossen – seine Arbeit erlaubt entweder, dass wir um halb 5 oder um halb 11 abends das Abendessen einnehmen
  • Weitergemalt
  • Mir irgendwann ein Bierchen gegönnt und den Abend auf der Terrasse ausklingen lassen

Bis morgen!

Dein Änni

 

Eines der upgecycelten Bilder aus dem Fundus.
Gute alte Kohlenhydrate.
Und noch eins.
Buh!
Eins aus der Ballon-Phase. Erinnert ihr euch noch an unser vollgeschmiertes Bad? Vor kurzem hat mein Freund gefragt, woher eigentlich all diese türkisfarbenen Spritzer kommen… ich hab die Schultern gezuckt und mit dem Arsch gewackelt – hat funktioniert!
Ich kann nicht mit Sicherheit sagen, ob ich den Pinsel nicht doch in meinem Wasserglas ausgewaschen habe.

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