Lebenslage

Kroatien für Bünzlis.

Ich bin keine Pauschaltouristin. Nur, um das gleich von Beginn weg klarzustellen. Meine einzigen Pauschalferien waren die Griechenlandferien mit 18, als ich sowohl zum ersten Mal das Meer sah wie auch das erste Mal flog, sowie mein erster Urlaub mit meinem Freund in Djerba, Tunesien mit 21. Letzterer „All-Inclusive“- Aufenthalt war für mich dermassen traumatisierend (nicht wegen dem Freund, nur damit das klar ist!), dass ich feierlich gelobte, künftig eher im Vorhof der Hölle Ferien zu machen als in einer derartigen Massen-Tourismus-Maschinerie.

Dann, im Juni ’13: „Ich mag nicht eine Woche lang am selben Strand liegen, zusammen mit 500 anderen Touris!“ – „Ich weiss, Schatz…*ergebener Seufzer* “
Wie auch immer die Diskussionen im Hause Ä auch gelaufen sein mögen, der Kompromiss stand: Kroatien, eine gute Woche, Ferienwohnung.

Unfassbar, dachte ich im Vorfeld, dass ich mich auf sowas eingelassen hatte. Eine ganze Woche am selben Ort!

Wie dem auch sei, es wurde ein grandioser Urlaub daraus. Die von mir prophezeite Langeweile blieb gänzlich aus, statt dessen fand ich zunehmend Gefallen an einem durchaus bünzligen Tagesablauf: Ausschlafen, Brötchen und Früchte kaufen, brunchen, lesen, irgendwann ans Meer, das nach ein paar Kilometer Fussmarsch zunehmend einsam, jedoch nicht minder klar, sauber und türkis vor uns lag, rumliegen, schwimmen, rumliegen, lesen, irgendwann zurück, Wein, Eis und Lebensmittel kaufen, was leckeres kochen, essen, rumhängen, am Hafen Bier trinken, philosophieren, kitschige Fotos machen, schlafen.

Die bedenklichste Tatsache zum Schluss: Ich kann mit gut vorstellen, nächstes Jahr wieder dahin zu gehen, mit dem selben Programm. Ja, das Ende ist nah und ich werde bin alt!

 

Split, Hafen.

Split, Hafen.

 

Unsere Fähre.

Eine Fähre.

 

Kroatien, fürwahr!

Kroatien, fürwahr!

 

Endlose Weiten...

Endlose Weiten…

 

... ein einsamer Kahn...

… ein einsamer Kahn…

 

... der Blick zurück...

… der Blick zurück…

 

Split

… nach Split…

 

... um endlich den kitschigen Sonnenuntergang aufzunehmen.

Was da wohl abgelichtet wurde?…

 

 

(Wer noch mehr kitschige Bilder sehen möchte, der werfe den ersten Kommentar!)

Mit einem Zaubestab bewaffnet, latent sarkastisch, chronisch verpeilt und nur dezent grössenwahnsinnig.

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2 Kommentare

  • Antworten
    Katharina
    26. Juli 2013 bei 22:18

    Jaaaaaaa!

    • Antworten
      Änni
      26. Juli 2013 bei 22:22

      😀 sehr gerne! Morgen.

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