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Liebes Tagebuch II.

Auch der heutige Tag war ausserordentlich unspektakulär. Heute hab ich unter anderem:

  • unanständig lang geschlafen
  • Schon wieder den Trester der Kaffeemaschine geleert
  • Festgestellt, dass uns die Milch und das Brot nächstens ausgehen
  • Daraufhin den Drang, doch heute noch einzukaufen, erfolgreich unterdrückt (wir haben noch Rahm und Toastbrot)
  • Den Garten mit deutlich weniger Geschrei als gestern bewässert (wir werden besser)
  • Mich geärgert, dass ich beim neu entdeckten Handygame auf Level 144 feststecke
  • Zwei Damen im Internet bewiesen, dass die betreffenden Insekten in meinem Gartenbuch TATSÄCHLICH „Ohrwürmer“ heissen
  • Den Disput zwischen meinem Freund und Ling-Ling, unserem ausschliesslich mandarin sprechenden Staubsaugeroboter, doch sehr genossen
  • Meinem Freund laufend übersetzt, was Ling-Ling gerade zu ihm sagt (mein Aramäisch ist noch brüchig, aber mein Mandarin mittlerweile fliessend): „Oh mein Geliebter, du duftest wie die Rosen in den Gärten von Zhengzhou. Schwer trage ich an der Bürde, ohne Gliedmassen inkarniert worden zu sein, verdammt bin ich zum Unvermögen, dich, oh mein duftender Gebieter, in meine zärtlichen Arme zu schliessen…“ (an dieser Stelle hat mich mein Freund leider mit unfeinem Vokabular unterbrochen, daher werden wir leider nie erfahren, zu welchen Liebesschwüren sich Ling-Ling noch hätte hinreissen lassen)
  • Das Radio eingeschaltet
  • Festgestellt, dass ich so ziemlich alle Schweizer Musik Scheisse finde
  • Das Radio sehr schnell wieder ausgeschaltet
  • Zum gefühlt 935. Mal diese Woche die Spülmaschine ausgeräumt
  • Mich von meiner lieben Jogging-Freundin zum Solo-Joggen der Aare entlang motivieren lassen
  • Mich in meiner neuen Jogginghose selbstgefällig im Spiegel gemustert und wieder einmal frohlockt, dass sie mich glatte 5kg schlanker aussehen lässt
  • Beim Joggen einen Raben und einen Buchfinken kennen gelernt, die beide einen Scheiss auf Social Distancing geben
  • Kurz an die Rezitation des „Raben“ von Edgar Allan Poe in „Gilmore Girls“ gedacht
  • Damenhaft die Nase über den penetranten Bärlauch dem Bach entlang gerümpft
  • Apropos Damen: Innerlich die Dame, die mich zügig joggend überholte, danach jedoch mehrere Kilometer 10m vor mir exakt in meinem Tempo weiterjoggte, doch ziemlich verspottet
  • Dem Universum mal wieder dafür gedankt, dass wir so nah am Fluss wohnen
  • Mit meiner Mama telefoniert
  • Auf Whatsapp ein Video meiner Quarantäne-Nichte (7) bewundert, in dem sie einen Purzelbaum macht
  • Mich kurzerhand von meinem Freund filmen lassen, wie ICH einen Purzelbaum mache
  • Entschieden, dass die stimmungshebende Wirkung von Purzelbäumen in der aktuellen Situation krass unterschätzt wird
  • Mich dazu hinreissen lassen, die stimmungshebende Wirkung meines Purzelbaums mit euch zu teilen (siehe unten)
  • 2 Maschinen Wäsche gemacht
  • Dabei gerätselt, warum genau wir zur Zeit deutlich weniger Schmutzwäsche produzieren als normal
  • Anhand der Fleckensammlung auf meiner Hose rekonstruiert, dass ich sie seit 5 Tagen trage & somit eine Antwort auf das Rätsel gefunden
  • Lasagne-Resten von gestern aufgewärmt
  • Einen griechischen Salat geschnibbelt & mir dabei vorgestellt, wie meine Mama reagieren würde, wenn sie wüsste, dass ich im März frische Tomaten und Gurken kaufe
  • Vorsichtshalber KEIN Foto im Familychat gepostet

Bis morgen!

Dein Änni

(Soll noch jemand behaupten, ich würde nicht wirklich ALLES tun, um euch aufzuheitern!!)
Bärlauch-Invasion.

 

Die Aare so.

Noch mehr Aare.

Die Natur scheint gänzlich unbeeindruckt.

Lebenslage/ Sport/ Wurzeln

No sports.

Wer mich nicht bereits im Schulalter kennen lernen durfte, der weiss vielleicht nicht, mit welcher Inbrunst ich jegliche körperliche Ertüchtigung hasse und wie sagenhaft unfähig ich mich bei jeder…